Endometriose Behandlung in Dormagen

Endometriose ist eine der häufigsten chronischen gynäkologischen Erkrankungen — und wird im Schnitt erst nach sechs bis zehn Jahren erkannt. Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst, schauen mit gezieltem Ultraschall nach internationalen Kriterien hin und begleiten Sie mit einem Behandlungsplan, der zu Ihrer Situation passt.

Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Endometriose Behandlung

Endometriose ist eine der häufigsten chronischen gynäkologischen Erkrankungen – und dennoch vergehen bis zur Diagnose durchschnittlich sechs bis zehn Jahre. In unserer Praxis arbeiten wir strukturiert: ausführliche Anamnese, gezielter Ultraschall nach internationalen Kriterien, ehrliche Einordnung und – wo nötig – die Überweisung in ein spezialisiertes Endometriosezentrum.

Endometriose Symptome ernst nehmen – nicht abtun

„Regelschmerzen sind halt normal." Dieser Satz hat viele Frauen jahrelang davon abgehalten, nachhaltige Hilfe zu suchen. Starke Schmerzen während der Periode, Schmerzen beim Sex, Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen, chronische Unterbauchschmerzen, anhaltende Erschöpfung, unerfüllter Kinderwunsch – das alles sind mögliche Endometriose-Symptome, nicht „einfach das Leben einer Frau".

Wir beraten und begleiten Patientinnen mit Verdacht auf Endometriose oder bestehenden Beschwerden und besprechen gemeinsam sinnvolle nächste Schritte. Endometriose ist nicht heilbar, aber in vielen Fällen gut beherrschbar — je früher erkannt, desto besser.

Was in der Endometriose Behandlung bei Elisa Mahlberg passiert

Die Endometriose-Abklärung läuft typischerweise in drei Schritten ab:

  • Anamnese mit Schmerz- und Zyklus-Fokus. Seit wann bestehen Beschwerden, wann treten sie im Zyklus auf, welche Bereiche (Unterbauch, Rücken, Blase, Darm), Einfluss auf Alltag und Beziehung, bisherige Diagnosen, Familiengeschichte. Ein kurzes Schmerztagebuch hilft enorm.
  • Gezielter Endometriose-Ultraschall nach IDEA- und #ENZIAN-Kriterien. Systematische Untersuchung von Uterus (Adenomyose-Hinweise), Ovarien (Endometriome), Peritoneum und Douglasraum sowie Hinweise auf tief-infiltrierende Endometriose (Blase, Darm, sakrouterine Bänder). Diese strukturierte Bildgebung gehört bei uns zum Standard der Endometriose-Abklärung.
  • Einordnung und Therapieplan. Wir besprechen Befunde in Ruhe: Was ist sicher nachweisbar, was lässt sich mit Ultraschall nicht abschließend klären, und welche Therapie-Optionen passen zu Ihrer Situation – medikamentös bei uns, operativ bei Bedarf im Endometriosezentrum.

Endometriose Diagnose und medikamentöse Therapie – Möglichkeiten und Grenzen

Die Endometriose-Diagnostik stützt sich auf drei Säulen: Anamnese, klinische Untersuchung und bildgebende Verfahren. Ein gezielter Endometriose-Ultraschall nach IDEA-Konsensus (International Deep Endometriosis Analysis) und unter Berücksichtigung der #ENZIAN-Klassifikation kann viele Befunde abbilden – oberflächliche Herde allerdings oft nicht. Der Goldstandard für die Sicherung bleibt die Bauchspiegelung mit Gewebeprobe.

Eine operative Diagnosesicherung durch Bauchspiegelung ist nicht in jedem Fall der erste Schritt. Je nach Beschwerdebild kann zunächst eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Das Vorgehen wird individuell besprochen.

Unsere Leistungen in Dormagen:

  • Medikamentöse Therapie: kontinuierliche Gestagen-Therapie, Hormonspirale, kombinierte Pillen im Langzyklus — nach individueller Situation und Kinderwunsch-Planung. Welche Medikation passt, besprechen wir im persönlichen Gespräch.
  • Schmerzmanagement und Alltagsbegleitung: Empfehlungen zur medikamentösen Schmerzlinderung, physiotherapeutischer Beckenboden-Arbeit und multimodalen Ansätzen.
  • Verlaufskontrollen mit Ultraschall nach Bedarf, damit die Behandlung bei Veränderungen nachjustiert werden kann.

Unsere Leistungsgrenze: Wir bieten keine operative Endometriose-Therapie an (Laparoskopie, Exzision, Darm-/Blasenresektion). Wenn eine Operation sinnvoll oder notwendig wird, überweisen wir strukturiert an ein zertifiziertes Endometriosezentrum in Düsseldorf, Neuss oder Köln und bleiben im Anschluss in der Begleitung – mit klarer Kommunikation in beide Richtungen.

Starke Regelschmerzen sind nicht einfach normal. Mir ist wichtig, Beschwerden ernst zu nehmen, genau hinzuhören und gemeinsam einen Weg zu finden, der zu Ihrem Leben passt.
— Elisa Mahlberg
Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Endometriose Behandlung

Wann sollten Sie zur Endometriose-Abklärung kommen?

Ein Termin macht Sinn, wenn eine oder mehrere der folgenden Situationen auf Sie zutreffen:

  • starke Regelschmerzen, die Sie regelmäßig arbeitsunfähig machen,
  • Schmerzen beim Sex (Dyspareunie) oder chronische Unterbauchschmerzen,
  • Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen, besonders zyklusabhängig,
  • unerfüllter Kinderwunsch mit oder ohne Zyklusstörung,
  • anhaltende Erschöpfung im Zyklus, die nicht nur „Wochenstress" ist,
  • Endometriose in der Familie oder frühere Verdachtsdiagnosen ohne klare Abklärung.

Hilfreich ist eine kurze Aufzeichnung Ihrer Schmerzen (wann im Zyklus, wie stark) und eine Liste bisheriger Medikamente.

FAQ

Häufige Fragen zur Endometriose Behandlung

Die häufigsten Hinweise sind: sehr starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Sex, zyklusabhängige Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen, chronische Unterbauchschmerzen, Zyklusstörungen, unerfüllter Kinderwunsch und auffallend starke Erschöpfung rund um die Periode. Nicht jede Frau hat alle Symptome – das Bild ist individuell und kann sich im Lauf der Jahre verändern.

Die Abklärung stützt sich auf ein ausführliches Anamnesegespräch, eine gynäkologische Untersuchung und einen gezielten Endometriose-Ultraschall nach IDEA- und #ENZIAN-Kriterien. Viele Befunde (Endometriome, Adenomyose, tief-infiltrierende Endometriose) lassen sich im Ultraschall gut darstellen. Oberflächliche Herde können wir damit nicht sicher ausschließen — die endgültige Sicherung erfolgt in solchen Fällen über eine Bauchspiegelung. Eine operative Diagnosesicherung ist allerdings nicht in jedem Fall der erste Schritt: Je nach Beschwerdebild kann zunächst eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Das Vorgehen besprechen wir individuell.

Wir bieten die medikamentöse Endometriose-Therapie und Verlaufskontrollen mit Ultraschall an. Dazu gehören kontinuierliche Gestagen-Therapien, Hormonspirale, kombinierte Pillen im Langzyklus sowie Empfehlungen zur Schmerzlinderung und zur Anbindung an Physiotherapie. Welche Medikation in Ihrem Fall passt, besprechen wir im persönlichen Gespräch. Eine operative Therapie bieten wir nicht an.

Eine Operation wird erwogen, wenn die medikamentöse Therapie nicht ausreichend hilft, wenn tief-infiltrierende Endometriose nachgewiesen wird oder bei Kinderwunsch unter bestimmten Voraussetzungen. Wir überweisen strukturiert an ein zertifiziertes Endometriosezentrum in Düsseldorf, Neuss oder Köln. Die Zusammenarbeit ist eng – Befunde und Therapiepläne kommen zu uns zurück, wir bleiben Ihre Begleitung vor Ort.

In vielen Fällen ja, aber Endometriose kann die Fruchtbarkeit einschränken. Wir besprechen das im Rahmen unserer Kinderwunschsprechstunde: Diagnostik, Zyklusmonitoring und – wo angezeigt – Weichenstellung für reproduktionsmedizinische Maßnahmen in einem Kinderwunschzentrum. Wir selbst bieten keine IVF/ICSI an.

Ärztliche Beratung, Untersuchung und der medizinisch begründete Ultraschall sind bei GKV-Versicherten abgedeckt. Zusätzliche Leistungen ohne strikte Indikation (z. B. zusätzliche Verlaufs-Sonografien ohne medizinische Indikation) sind IGeL-Leistungen und werden vorab transparent besprochen.

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In Notfällen außerhalb der Sprechzeiten: Notfallpraxis Dormagen, Dr.-Geldmacher-Straße 20, 41540 Dormagen, Tel. 02133 / 26 95 95. Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117.

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