Wechseljahre Beratung in Dormagen

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu erkennen — die Wechseljahre sind keine Krankheit, aber eine Phase, in der individuelle Beratung und ehrliche Einordnung der Therapieoptionen den Unterschied machen.

Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Wechseljahre Beratung

Viele Frauen bemerken bereits Anfang bis Mitte 40 erste Veränderungen ihres Zyklus oder erste typische Beschwerden. Unsere Wechseljahre Beratung nimmt Ihre Situation ernst und entwickelt mit Ihnen gemeinsam einen Plan, der zu Ihrem Alltag, Ihren Werten und Ihrer Gesundheit passt.

Wechseljahre Frauenarzt in Dormagen: ernst genommen werden

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gelenkbeschwerden, Konzentrationsprobleme, Libido-Veränderungen oder eine neue, irritierende Traurigkeit sind Ausdruck einer hormonellen Umstellung, die medizinisch erklärbar und in vielen Fällen gut behandelbar ist.

Unsere Wechseljahre Beratung beginnt mit Zuhören. Wir sortieren mit Ihnen, was genau Sie spüren, wie stark es Sie im Alltag einschränkt und welche Themen am dringlichsten sind. Daraus wird ein individueller Plan, der zu Ihrer Situation passt.

Wie eine Wechseljahre Beratung bei Elisa Mahlberg abläuft

Ein ausführlicher Termin läuft typischerweise in drei Teilen ab:

  • Anamnese und Symptom-Profil. Wir sprechen über Ihren Zyklus (sofern noch vorhanden), typische Beschwerden, Familiengeschichte, Medikamente, Vorerkrankungen (zum Beispiel Thrombose, Brustkrebs), Ihre Erwartungen und Ängste.
  • Gynäkologische Untersuchung und Ultraschall. Wir schauen uns Gebärmutter und Eierstöcke an, beurteilen die Gebärmutterschleimhaut und prüfen, ob hinter einzelnen Beschwerden eine andere Ursache stehen könnte (z. B. Myome, Zysten, Auffälligkeiten der Schleimhaut).
  • Beratung und gemeinsamer Plan. Die Behandlung der Wechseljahre richtet sich vor allem nach Ihren Beschwerden, nicht nach einzelnen Blutwerten. Wenn medizinisch sinnvoll, kann eine gezielte Blutabnahme ergänzt werden. Wir besprechen, welche Therapieoptionen zu Ihnen passen – von Lebensstilfaktoren über nicht-hormonelle Ansätze bis hin zur Hormontherapie (HRT) – und entscheiden gemeinsam.

Hormontherapie Wechseljahre: Fakten, Nutzen, Risiken

Die moderne Hormontherapie (HRT) hat in den letzten Jahren eine differenzierte Neubewertung erfahren. Ob eine Hormontherapie sinnvoll ist, ist eine individuelle Entscheidung. Sie hängt unter anderem von den Beschwerden, der persönlichen Vorgeschichte, möglichen Risiken und den Wünschen der Patientin ab.

Wir besprechen mit Ihnen in Ruhe:

  • Welche Präparate in Frage kommen (z. B. transdermales Östradiol als Gel oder Pflaster, mikronisiertes Progesteron) und warum die Applikationsform wichtig ist.
  • Nutzen über die Symptomkontrolle hinaus: wie HRT Knochengesundheit, Schlaf, Haut und Herz-Kreislauf-Situation beeinflussen kann.
  • Individuelle Risiken: Thromboserisiko, Familiengeschichte Brustkrebs, bekannte Erkrankungen – jede Entscheidung wird mit Ihrer persönlichen Vorgeschichte gespiegelt.
  • Alternativen zur HRT: nicht-hormonelle Medikamente, Lebensstilinterventionen (Schlafhygiene, Krafttraining, Ernährung) sowie ergänzende Ansätze. Was im Einzelfall passt, besprechen wir individuell.
Die Behandlung der Wechseljahre ist vor allem eine Behandlung der Beschwerden und Symptome — nicht eine Behandlung einzelner Blutwerte.
— Elisa Mahlberg
Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Wechseljahre Beratung

Wann sollten Sie zur Wechseljahre Beratung kommen?

Ein Termin ergibt Sinn, sobald Sie Veränderungen bemerken, die Sie einordnen möchten – auch wenn Sie noch regelmäßig menstruieren. Viele Frauen bemerken bereits Anfang bis Mitte 40 erste Veränderungen ihres Zyklus oder erste typische Beschwerden — die sogenannte Perimenopause. Auch das ist schon ein sinnvoller Zeitpunkt für Aufklärung und Einordnung.

Ein ausdrücklicher Anlass zur Beratung sind:

  • zunehmende Hitzewallungen, Nachtschweiß oder Schlafstörungen,
  • starke Stimmungsschwankungen oder neu auftretende depressive Verstimmungen,
  • Veränderungen der Libido, vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Sex,
  • unregelmäßige oder verstärkte Blutungen (diese gehören immer abgeklärt),
  • Fragen zur Hormontherapie, bevor oder während Sie eine Entscheidung treffen.

Und auch nach der Menopause – also ein Jahr nach der letzten Regelblutung – lohnt sich eine regelmäßige Begleitung: für Knochengesundheit, Herz-Kreislauf, Vorsorge und die Lebensqualität, die Sie sich wünschen.

FAQ

Häufige Fragen zur Wechseljahre Beratung

Die Wechseljahre umfassen die hormonelle Umstellung rund um das Ende der fruchtbaren Jahre. Die Perimenopause ist der Zeitraum vor der letzten Regelblutung — in dieser Phase können Zyklus und Hormone deutlich schwanken. Erst rückblickend, wenn über ein Jahr keine Regelblutung mehr aufgetreten ist, wissen wir, dass die letzte Blutung tatsächlich die Menopause war. Die Zeit danach nennt man Postmenopause.

Ob eine Hormontherapie sinnvoll ist, ist eine individuelle Entscheidung. Sie hängt unter anderem von den Beschwerden, der persönlichen Vorgeschichte, möglichen Risiken und den Wünschen der Patientin ab. Deshalb besprechen wir gemeinsam, welche Behandlung im Einzelfall passend ist.

Die öffentliche Wahrnehmung der Hormontherapie ist lange durch ältere Studien geprägt worden — die heutige Einordnung ist differenzierter. Bei passender Indikation, moderner Dosierung und individueller Risikoabwägung ist die Hormontherapie für viele Frauen eine wirksame Option. Mögliche Risiken nehmen wir ernst, besprechen sie transparent und beziehen Ihre Vorgeschichte ein. Bestimmte Vorerkrankungen schließen eine Hormontherapie aus — auch das gehört zu einer ehrlichen Beratung.

Ja, und wir besprechen sie ehrlich mit. Für leichte bis mittlere Beschwerden können pflanzliche Präparate, gezielte Supplementierung, Lebensstilveränderungen (Krafttraining, Schlafhygiene, Stressreduktion) oder nicht-hormonelle Medikamente wirksam sein. Was sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Gesundheit und Ihren Präferenzen ab — wir empfehlen nicht pauschal, sondern individuell.

Die ärztliche Beratung und notwendige Untersuchungen sind bei gesetzlicher Krankenversicherung mit der Versichertenkarte abgedeckt. Erweiterte Diagnostik ohne medizinische Indikation ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und kann als Selbstzahlerleistung durchgeführt werden. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, besprechen wir transparent vorher.

Hilfreich ist ein kurzes Symptomtagebuch über zwei bis vier Wochen: Wann treten Hitzewallungen auf? Wie schlafen Sie? Wie ist Ihre Stimmung, Ihr Zyklus, Ihre Konzentration? Notieren Sie außerdem aktuelle Medikamente, relevante Diagnosen aus der Familiengeschichte (besonders Brustkrebs, Thrombose, Osteoporose) und Fragen, die Sie unbedingt besprechen möchten.

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