Krebsvorsorge beim Frauenarzt in Dormagen

Die gynäkologische Jahresvorsorge ist ein zentraler Termin für Ihre Gesundheit. Bei uns bedeutet sie: sorgfältige Untersuchung, verständliche Erklärung und auf Wunsch ergänzende Diagnostik wie Mammasonografie und Vaginalsonografie.

Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Krebsvorsorge

Die Krebsvorsorge beim Frauenarzt folgt in Deutschland klaren Leitlinien. Wir bieten Ihnen das gesetzliche Früherkennungsprogramm im gynäkologischen Bereich an und ergänzen es auf Wunsch um individuelle Selbstzahlerleistungen wie Mammasonografie und Vaginalsonografie. Welche Untersuchungen in Ihrer Situation sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam.

Die Jahresvorsorge: Untersuchung, Beratung, Einordnung

Die jährliche Krebsvorsorge ist ein guter Anlass, auch Themen anzusprechen, die sonst leicht hinten herunterfallen — Zyklus, Veränderungen an der Brust, Verhütung, Wechseljahre, persönliche Beobachtungen. In Ruhe, in einer ärztlichen Untersuchung, mit verständlicher Einordnung.

Was in der Krebsvorsorge beim Frauenarzt passiert

Unsere Krebsvorsorge ist nach Alter gestaffelt und orientiert sich an den deutschen Früherkennungs-Leitlinien:

  • Ab 20 Jahren: Anamnese, gynäkologische Untersuchung, PAP-Abstrich vom Gebärmutterhals zur Krebsfrüherkennung, Hinweise zur Selbstuntersuchung der Brust.
  • Ab 30 Jahren: zusätzlich Tastuntersuchung der Brust durch uns.
  • Ab 35 Jahren: statt jährlichem PAP ein kombiniertes Screening (PAP + HPV-Test) alle drei Jahre – entsprechend aktueller Leitlinie.

Auch die Darmkrebsvorsorge ist ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Wir sprechen Sie bei Bedarf darauf an und beraten, wann eine weitere Abklärung, zum Beispiel eine Koloskopie, sinnvoll sein kann. Die Durchführung erfolgt über Ihren Hausarzt oder eine gastroenterologische Praxis.

Wenn Sie neu in der Praxis sind oder Themen mitbringen, sagen Sie das gerne bei der Buchung — wir richten den Termin entsprechend ein.

Pap-Abstrich, Mammasonografie, Vaginalsonografie – was wir zusätzlich anbieten

Zur gesetzlichen Früherkennung kommen bei uns ergänzende Untersuchungen, wenn das in Ihrer Situation sinnvoll ist:

  • Mammasonografie (Brustultraschall). Strahlungsfreie Untersuchung, die die Tastuntersuchung ergänzen kann — etwa bei Frauen mit dichter Brust oder als individuelle Vorsorge IGeL-Leistung. Bei einer medizinischen Indikation (z. B. unklarer Tastbefund, familiäre Belastung) ist die Untersuchung Kassenleistung.
  • Vaginalsonografie. Detaillierter Blick auf Gebärmutter, Eierstöcke und Schleimhaut. Als individuelle Vorsorge IGeL-Leistung. Bei einer medizinischen Indikation (z. B. Zyklusstörungen, Wechseljahresverlauf, familiäre Belastung) Kassenleistung.
  • HPV-Test. Im Rahmen des kombinierten Screenings ab 35 Jahren Kassenleistung; in früherem Alter oder bei zusätzlichem Wunsch als IGeL möglich.

Wir besprechen vor jeder IGeL-Leistung transparent, was Sie erwartet, was sie bringt und was sie kostet. Wenn eine Leistung für Ihre Situation nicht sinnvoll ist, sagen wir das genauso klar.

Vorsorge ist nicht das Abarbeiten einer Liste. Sie ist ein ruhiger Moment, in dem man sich selbst nicht vergisst.
— Elisa Mahlberg
Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Krebsvorsorge

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Krebsvorsorge?

Die gynäkologische Vorsorge ist ein jährlicher Termin, der sich an Ihrem Alter orientiert. Unabhängig vom Alter sollten Sie außerhalb des Vorsorgerhythmus zu uns kommen, wenn:

  • Sie neu in der Brust etwas ertastet haben,
  • Sie unregelmäßige oder anhaltende Blutungen außerhalb der Periode bemerken,
  • Sie neue Unterbauchbeschwerden haben, die nicht nach wenigen Tagen verschwinden,
  • Sie Beschwerden beim Sex haben, die nicht zyklusbedingt sind,
  • Sie familiär mit Brust- oder Eierstockkrebs belastet sind und eine Einordnung wünschen.

Unsicherheit ist ein guter Grund für einen Termin. Im Zweifel schauen wir lieber früher nach.

FAQ

Häufige Fragen zur Krebsvorsorge

Je nach Alter: Anamnese und gynäkologische Untersuchung, PAP-Abstrich vom Gebärmutterhals ab 20 Jahren, ab 30 Jahren Tastuntersuchung der Brust, ab 35 Jahren kombiniertes PAP- und HPV-Screening alle drei Jahre. Auf Wunsch ergänzen wir Mammasonografie und Vaginalsonografie. Auch die Darmkrebsvorsorge sprechen wir bei Bedarf an und beraten Sie zur weiteren Abklärung über den Hausarzt.

In der Regel nicht — eher kurz unangenehm. Wenn Sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, sagen Sie das bitte vorher. Wir gehen dann besonders schonend vor.

Beides sind IGeL-Leistungen bei GKV-Versicherten, sofern keine medizinische Indikation vorliegt. Gibt es eine medizinische Indikation (z. B. unklarer Tastbefund, Zyklusstörung, familiäre Belastung), werden die Untersuchungen von der GKV übernommen. Die Kosten für eine IGeL-Leistung besprechen wir vor dem Termin transparent mit Ihnen.

Seit 2020 gilt in Deutschland das organisierte Screening: Ab 35 Jahren erfolgt alle drei Jahre ein kombiniertes Screening aus PAP-Abstrich und HPV-Test. Das ist sensitiver und erkennt relevante Veränderungen zuverlässiger als der jährliche PAP allein. Die übrigen Vorsorge-Bestandteile (Tastuntersuchung, Gespräch) bleiben jährlich.

Bis 34 Jahre: jährlich mit PAP. Ab 35 Jahre: jährlich die übrigen Bestandteile, alle drei Jahre zusätzlich PAP + HPV-Test. Bei auffälligen Vorbefunden können die Intervalle individuell verkürzt werden – das besprechen wir persönlich.

Grundsätzlich schon, aber ein PAP-Abstrich während der Regel ist weniger aussagekräftig – deshalb legen wir den Termin bevorzugt zyklusmittig. Wenn Ihre Periode unerwartet einsetzt, sagen Sie vorher Bescheid, dann verschieben wir oder passen den Ablauf an.

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