Schwangerschaftsvorsorge in Dormagen

Mutterpass, CTG, Ultraschall – und eine Frauenärztin, die Ihre Schwangerschaft von der ersten Bestätigung bis zur Nachsorge begleitet. Strukturierte Vorsorge nach Mutterschaftsrichtlinien, klare Einordnung von Befunden und ein offenes Ohr für Ihre Fragen — so, wie es zu Ihrer Situation passt.

Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Schwangerschaftsvorsorge

Die Schwangerschaftsvorsorge ist weit mehr als ein Hakensystem im Mutterpass. Sie ist die Zeit, in der Sie spüren dürfen, dass jemand mitdenkt – medizinisch genau und menschlich zugewandt. Bei uns finden Sie beides unter einem Dach, von den ersten Schwangerschaftswochen bis zur Nachsorge nach der Geburt.

Schwangerschaftsbetreuung in Dormagen: die Ruhe, die Ihre Schwangerschaft verdient

Viele Frauen kommen mit einer Mischung aus Glück und Unsicherheit in den ersten Vorsorgetermin. „Ist alles in Ordnung? Spüre ich genug? War das gerade normal?" – solche Fragen gehören dazu. Auch wenn die Schwangerschaft medizinisch unauffällig verläuft, bleiben Fragen — und genau für die ist Raum bei jedem Vorsorgetermin.

Unsere Schwangerschaftsbetreuung hat den Anspruch, dass Sie nach jedem Termin etwas ruhiger nach Hause gehen als Sie gekommen sind. Wir erklären, was wir sehen, nehmen Sorgen ernst und ordnen Befunde für Sie ein. Sie sollen sich getragen fühlen – nicht abgefertigt, nicht belehrt.

Was in der Schwangerschaftsvorsorge passiert – vom Mutterpass bis zum CTG

Ein Vorsorgetermin läuft typischerweise in drei Teilen ab:

  • Gespräch und Mutterpass. Beim ersten Termin legen wir den Mutterpass an – Ihre wichtigste Unterlage während der Schwangerschaft. Bei jedem Folgetermin tragen wir Befunde ein, besprechen, wie es Ihnen geht, und klären alles, was Sie seit dem letzten Mal beschäftigt hat.
  • Untersuchung, Ultraschall, ggf. CTG. Wir prüfen Blutdruck, Urin und Gewicht, tasten Gebärmutter und Lage des Kindes, machen Ultraschall zu den vorgesehenen Zeitpunkten und ab ca. der 30. Woche bei Bedarf ein CTG (Wehen- und Herztonaufzeichnung).
  • Einordnung und nächste Schritte. Laborwerte, Ultraschall und Ihre Beobachtungen setzen wir in Beziehung. Wir sagen klar, was normal ist, was wir weiter beobachten und wann ein nächster Termin sinnvoll ist.

Vorsorge nach Mutterschaftsrichtlinien – und unser Extra: kinesiologisches Taping

Medizinisch orientieren wir uns an den deutschen Mutterschaftsrichtlinien. Das heißt: die drei Basis-Ultraschalluntersuchungen (um die 10., 20. und 30. Woche), regelmäßige Vorsorgen alle vier Wochen bis zur 32. Woche, anschließend alle zwei Wochen, Standard-Labor (Blutgruppe, Antikörper-Suchtest, Infektionsserologie wie Röteln, HIV, Hepatitis B, Lues, Chlamydien, Urinstatus) sowie Diabetes-Suchtest zwischen 24. und 28. Woche.

Zusätzlich zu den Pflichtleistungen bieten wir kinesiologisches Taping – ein sanftes Angebot, das vielen Schwangeren bei typischen Beschwerden wie Rücken- oder Unterbauchschmerzen oder Druckgefühl am Bauch spürbar hilft. Die elastischen Tapes wirken, ohne Ihre Bewegungsfreiheit einzuschränken und ohne Medikamente. Wir legen sie bei Bedarf im Rahmen Ihres Vorsorgetermins an. Taping ist eine Selbstzahlerleistung.

Bei Risikopatientinnen bieten wir auf Wunsch bereits um die 12. Schwangerschaftswoche herum einen großen Blutzuckertest als individuelle Gesundheitsleistung an.

Was wir bewusst nicht anbieten und wohin wir Sie dafür überweisen:

  • Ersttrimester-Screening (NT-Messung, Erst-Trimester-Test). Wenn Sie eine erweiterte Risikoabschätzung zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche wünschen, überweisen wir Sie an ein spezialisiertes Pränatalzentrum in Düsseldorf oder Köln.
  • NIPT (nicht-invasiver Pränataltest). NIPT-Beratung bieten wir aktuell nicht an. Für die konkrete Beratung und Durchführung verweisen wir Sie auf ein spezialisiertes Pränatalzentrum in Düsseldorf oder Köln.
  • Akupunktur. Akupunktur zur Geburtsvorbereitung gehört nicht zu unserem Angebot. Hierzu empfehlen wir gerne eine Hebamme oder eine spezialisierte Praxis Ihrer Wahl.
Eine gute Schwangerschaftsvorsorge ist nicht die, in der am meisten gemessen wird — sondern die, in der auch Ihre leisen Fragen Platz haben.
— Elisa Mahlberg
Elisa Mahlberg, Frauenärztin in Dormagen – Schwangerschaftsvorsorge

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Vorsorgetermin?

Sobald der Schwangerschaftstest positiv ist, können Sie sich einen ersten Termin holen. Medizinisch sinnvoll ist er ab etwa der 6. bis 8. Schwangerschaftswoche – dann kann die Schwangerschaft zuverlässig bestätigt werden.

Wenn Sie Schmerzen, Blutungen oder starke Beschwerden haben, warten Sie nicht bis zum regulären Termin. Rufen Sie uns an – wir finden einen kurzfristigen Platz oder verweisen Sie zielgerichtet weiter.

Auch wenn Sie noch nicht schwanger sind, aber es planen, begleiten wir Sie gerne: mit einer Vor-Schwangerschaftsberatung, einer Aktualisierung wichtiger Impfungen (z. B. Röteln, Varizellen) und einer ruhigen Einordnung Ihrer Ausgangslage.

FAQ

Häufige Fragen zur Schwangerschaftsvorsorge

Ab einem positiven Schwangerschaftstest können Sie einen Termin vereinbaren. Der erste Ultraschall ist meist zwischen der 6. und 8. Woche sinnvoll, weil dann zuverlässig eine Herzaktion sichtbar ist. Bei Schmerzen, Blutungen oder Risikoschwangerschaften kommen Sie früher – rufen Sie uns einfach an, wir finden einen Platz.

Den Mutterpass stellen wir beim ersten Vorsorgetermin aus, sobald die Schwangerschaft bestätigt ist. Dort werden alle wichtigen Befunde dokumentiert: Blutgruppe, Antikörper-Suchtest, Infektionsserologie, Blutdruck, Ultraschallergebnisse, CTG-Befunde und Gewicht. Er ist Ihr Ausweis durch die Schwangerschaft – bitte nehmen Sie ihn zu jedem Arztbesuch und später auch zur Geburt mit.

Alle Leistungen nach Mutterschaftsrichtlinien sind abgedeckt: die regelmäßigen Vorsorgetermine, die drei Basis-Ultraschalluntersuchungen, Blut- und Urinkontrollen, der Diabetes-Suchtest, CTG bei medizinischer Indikation. Zusätzliche Leistungen (z. B. engmaschigere Ultraschalle ohne medizinische Notwendigkeit) sind IGeL-Leistungen und werden vorab transparent besprochen. Bei Risikopatientinnen bieten wir auf Wunsch zusätzlich einen großen Blutzuckertest bereits um die 12. Schwangerschaftswoche herum als individuelle Gesundheitsleistung an.

Beide Untersuchungen führen wir aktuell nicht selbst durch. Für das Ersttrimester-Screening (NT-Messung) und für die NIPT-Beratung überweisen wir Sie an durchführende Kolleg:innen.

Akupunktur gehört nicht zu unseren Leistungen. Zur Geburtsvorbereitung empfehlen wir Ihnen gern eine Hebamme. Als sanfte Unterstützung innerhalb der Vorsorge bieten wir kinesiologisches Taping an, zum Beispiel bei Rücken- oder Unterbauchschmerzen.

Ja. Wir bieten kinesiologisches Taping bei typischen Beschwerden in der Schwangerschaft an, etwa bei Rücken- oder Unterbauchschmerzen oder Druckgefühl am Bauch. Die elastischen Tapes wirken ohne Medikamente und ohne Einschränkung Ihrer Bewegungsfreiheit. Taping ist eine Selbstzahlerleistung und wird bei Bedarf im Rahmen Ihres Vorsorgetermins angelegt.

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